Sie brauchen auch während der Schwangerschaft nicht auf Sport verzichten, denn Bewegung ist auch für Ihr Kind wichtig. Es stärkt das Herz und den Kreislauf – beide haben während der Schwangerschaft besonders viel zu leisten – senkt das Thromboserisiko und beugt Schwangerschaftsdiabetes vor.
Bei sportlich aktiven Schwangeren ist außerdem die Muskulatur des Beckenbodens, des Rückens und der Bauchmuskulatur belastbarer. Dadurch lassen sich die Wehen leichter bewältigen und die Geburt ist weniger schmerzhaft!
Beachten Sie aber, dass Sie bei einer Risikoschwangerschaft unbedingt Rücksprache mit Ihrem Arzt halten sollten. So können Sie ausschließen, dass Sie sich und Ihrem ungeborenen Kind schaden.
Die richtige Sportart während der Schwangerschaft
Je weiter die Schwangerschaft fortgeschritten ist, desto weicher werden die Muskeln und Sehnen. Dies wird durch die Schwangerschaftshormone ausgelöst. Dadurch verlieren die Gelenke an Stabilität. Deshalb sind Sportarten mit abrupten Bewegungen nicht zu empfehlen. Auch Bewegungsarten, bei denen es zu Stoßbelastungen kommt, wie etwa beim joggen, sollten vermieden werden. Durch die Stoßbelastungen wird nämlich besonders großer Druck auf den Beckenboden und den Gebärmutterhals ausgeübt.
In der Schwangerschaft empfehlen sich Sportarten wie Yoga, Walking, Rad fahren, Schwimmen und Aquajogging. Auch Sportarten, die vor der Schwangerschaft bereits meist unproblematisch.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen